“Unter Rabat liegt eine zweite Stadt — in den Fels gehauen, dunkel und still. Ein Friedhof aus der Römerzeit und einer der interessantesten Orte auf Malta.”

Unter Rabat, direkt an der Grenze zu Mdina, verbirgt sich eine zweite Stadt. In den Fels gehauen, dunkel und still. Das sind die St.-Pauls-Katakomben — die größten Katakomben Maltas und eine der bedeutendsten frühchristlichen Anlagen im gesamten Mittelmeerraum.
Die römische Regel war einfach: Die Toten werden nicht in der Stadt begraben. Deshalb wurden unter Rabat (das an den Mauern von Mdina lag) über Jahrhunderte Gräber aus dem Fels gehauen. Das Labyrinth entstand über viele Jahrhunderte und spiegelt die religiöse und kulturelle Zusammensetzung der damaligen Gesellschaft wider.
| Information | Details |
|---|---|
| Eintritt | 6 EUR (kostenlos mit dem Heritage Malta Pass) |
| Führung | Im Ticketpreis enthalten |
| Besichtigungsdauer | ca. 45 Minuten |
| Bedingungen | Kühl und feucht — im Sommer eine angenehme Abkühlung |
| Anreise von Valletta | Bus 51/52, ca. 30 Min. |
Nach der Besichtigung gehst du 2 Minuten zu Fuß zum Café Parruccan in Rabat — Streuselkuchen und Espresso sind der perfekte Abschluss. Und wenn du Pastizzi möchtest: Crystal Palace ist gleich nebenan und fast nie geschlossen. Verbinde die Katakomben mit Mdina — der Eingang zur stillen Stadt ist buchstäblich um die Ecke.